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Dies sind meine letzten Worte ...Briefe aus der Shoah

Göttingen: Wallstein Verlag 2006. Gebunden, 336 Seiten.

Herausgegeben von Walter-Zwi Bacharach i. A. der Gedenkstätte Yad Vashem, übersetzt aus dem Hebräischen von Maurice Tszorf, Redaktion: Jehuda Bauer, Walter-Zwi Bacharach, David Bankier, Israel Gutman, Bella Guttermann, Dan Michman, Avner Shalev, Zweitredaktion: Yvonne Both

Erschütternde Zeugnisse von Opfern des Holocaust.

»Mein lieber Vater, Ich verabschiede mich von Dir, bevor ich sterbe. Wir möchten so gerne leben, aber was können wir tun ­ man lässt uns nicht. Ich habe solche Angst vor dem Tod, denn kleine Kinder werden lebend in die Grube geworfen. Ich verabschiede mich von euch auf immer. Ich küsse euch ganz, ganz fest. Deine Jutta« (10 Jahre)

Die zahlreichen Briefe von verfolgten Juden aus der Zeit des Nationalsozialismus sind erschütternde Dokumente der Judenvernichtung. In ihnen wird Abschied genommen ­ die Todesangst und Verzweiflung der Schreibenden geht aus ihnen unmittelbar hervor.
In verschiedenen Archiven wurden Korrespondenzen aus den Stätten der nationalsozialistischen Vernichtung gesammelt und nun zu einem Band zusammengestellt. So bekommen einzelne der sechs Millionen, meist anonymen, Opfer eine Stimme, und die Tragik persönlicher Schicksale gerät in den Blick. Die Absender der Briefe stammten aus verschiedenen europäischen Ländern, die nicht-deutschsprachigen Briefe wurden für diese Edition ins Deutsche übersetzt.
Eine historische Einbettung der Briefe erfolgt in der umfassenden Einleitung des Herausgebers.


Buch des Monats

Götz Aly u. Michael Sontheimer. Fromms. Wie der jüdische Kondomfabrikant Julius F. unter die deutschen Räuber fiel

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