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Massimo Carlotto

Arrivederci amore, ciao.

Berlin: Tropen Verlag 2007. Gebunden, 192 Seiten.

Giorgio Pellegrini, in Italien wegen politischer Verbrechen gesucht, ist nach Mittelamerika geflüchtet, wo er in einem Camp mit anderen europäischen Ex-Terroristen lebt. Als er die Gelegenheit bekommt, mildernde Umstände zu erwirken, indem er seine ehemaligen Kameraden verrät, kehrt er in die Heimat zurück und stellt sich dort der Justiz. Nach ein paar Jahren Haft und einem Deal mit einem korrupten Kommissar kommt er frei. Von den politischen Idealen seiner Jugend, an die er nie richtig geglaubt hat, ist nur noch ein grausames Zerrbild übrig. Sein oberstes Ziel ist es nun, ein anerkanntes Mitglied der Gesellschaft zu werden. In der zynischen und kalten Welt, in die er entlassen wird, gibt es für ihn nur ein Mittel, dieses Ziel zu erreichen: Mord.
Arrivederci amore, ciao ist die packende Geschichte eines einsamen jungen Mannes, der nichts zu verlieren hat. Mit eiskaltem Pathos und elektrisierender Lakonie blickt Carlotto tief in die Abgründe einer dunklen Seele. In einer Welt voller Korruption und globalisierter Kriminalität hinterlässt der grausame Held auf seinem Weg in die bürgerliche Existenz eine Spur des Todes.
Massimo Carlotto hat ein von der ersten bis zur letzten Zeile fesselndes Buch über das Böse im Menschen geschrieben.

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