»das Beste lesen!«

Bücher handverlesen

Unsere Rubriken:    Herbst 2007    Frühjahr 2007    2006    2005    Biographien    Klassiker    Krimis    Comics    Die Andere Bibliothek    Shoah   

 

Bücher der Rubrik »Biographien«

Peter-André Alt

Franz Kafka: Der ewige Sohn. Eine Biographie.

München: C.H. Beck 2005. Gebunden, 750 Seiten.

"Buch der Woche" des NDR

Verlagsinfo:

Franz Kafka ist der wirkungsmächtigste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Sein Werk gilt bis heute als Inbegriff des Dunklen, Mehrdeutigen, faszinierend Unheimlichen: als Musterfall der ästhetischen Moderne. Diese Biographie stellt Kafkas Leben und seine literarische Arbeit in den Zusammenhang der großen kulturellen Strömungen der Zeit zwischen 1880 und 1920. Kafkas künstlerische Individualität wird aus ihrer spannungsreichen Verbindung mit europäisch-jüdischen Traditionen neu verständlich – als Besitz eines ewigen Sohns, der sich selbst am ...

Christina von Braun

Stille Post. Eine andere Familiengeschichte

Berlin: Propyläen 2007. Gebunden, 420 Seiten.

Familiengeschichten haben offene und verborgene Gesichter, sie werden auf laute und auf verschwiegene Weise von Generation zu Generation weitergegeben. Die Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun versucht die Botschaften zu entschlüsseln, die ihr vor allem durch die Frauen der Familie nach dem Muster der »Stillen Post« übermittelt wurden. Dabei verknüpft sie auf subtile, einfühlsame Weise eigene Erinnerungen, innere Zwiesprache mit den Verstorbenen und die reichen Quellen des Familienarchivs – Briefe, Tagebücher, unveröffentlichte Memoiren.

Im Mittelpunkt steht die ...

Thomas Buergenthal

Ein Glückskind.

Frankfurt/M.: S. Fischer Verlag 2007. Gebunden, 271 Seiten.

Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch überlebte und ein neues Leben fand.
Aus dem Amerikanischen von Susanne Röckel.
Eine glückliche, behütete Kindheit hätte es für Thomas Buergenthal werden können, damals in Lubochna. Doch dann kamen die Deutschen: Die Familie flieht nach Polen, wird verhaftet und ins Ghetto gesperrt, weil sie jüdisch ist. Es folgt die Deportation nach Auschwitz. Als eines von nur ganz wenigen Kindern überlebt Thomas einen der berüchtigten „Todesmärsche“ im eiskalten Winter 1944.
Nach seiner Befreiung aus dem KZ Sachsenhausen erlebt er ...

Günter de Bruyn

Als Poesie gut. Schicksale aus Berlins Kunstepoche 1786 bis 1807

Frankfurt/M.: S. Fischer Verlag 2006. Gebunden, 512 Seiten.

Berlin in den Jahren um 1800. Zwischen Schloß und Charité, Münzstraße und Köllnischem Fischmarkt erlebt der Leser die Schicksale der Schadow und Schinkel, der Tieck, Clausewitz, Kleist und Zelter. Er blickt in die Salons der Henriette Herz und der Rahel Levin und wird mit den Liebes- und Kriegsabenteuern des Prinzen Louis Ferdinand vertraut.

Während anderswo in Europa Kriege toben, erlebt die Haupt- und Residenzstadt des neutralen Preußen eine erstaunliche kulturelle Blüte. In ständiger Korrespondenz mit Weimar wird die werdende Großstadt durch Frauen und Männer verschiedener ...

Marguerite Duras

Hefte aus Kriegszeiten

Frankfurt/M.: Suhrkamp 2007. Gebunden, 396 Seiten.

Aus dem Französischen von Anne Weber.

Hefte aus Kriegszeiten hat Marguerite Duras die vier dichtbeschriebenen Schulhefte genannt, die sie lange Zeit in ihrem legendären »blauen Schrank« aufbewahrte. Die Aufzeichnungen aus den Jahren 1943 bis 1949, vom Beginn ihrer schriftstellerischen Laufbahn, sind von ganz eigenem Reiz. Hier finden sich bereits die zentralen Themen ihres Lebens und späteren Werks: Kindheit und Jugend in Indochina; die ambivalente Beziehung zur Mutter und zu den beiden Brüdern; die Beziehung zu einem Vietnamesen, die sie später in ihrem berühmtesten Roman, Der ...

1234

Buch des Monats

Götz Aly u. Michael Sontheimer. Fromms. Wie der jüdische Kondomfabrikant Julius F. unter die deutschen Räuber fiel

Bücher
durchsuchen

 

Aktuell

Anzeigen