Hamburg: marebuchverlag 2007. Gebunden, 299 Seiten.
Ausgezeichnet mit dem Kritikerpreis Premio de la Crítica, der in Spanien für höchste literarische Anerkennung steht, zählt Gran Sol zu den wichtigsten Romanen des 20. Jahrhunderts.Ignacio Aldecoa erzählt die Fahrt von dreizehn kantabrischen Fischern zu der Fischbank Gran Sol westlich von Irland. Die Männer mit ihren unterschiedlichen Temperamenten bilden eine Schicksalsgemeinschaft in einer Welt von salziger Nässe und klammer Scheußlichkeit: Sie zweifeln, streiten, trinken und träumen, schuften bis zum Umfallen, hadern mit dem Verlust ihrer Heimat und der Sehnsucht nach ihren Frauen. Sie ... mehr lesen Rezension lesen
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Stuttgart: Klett-Cotta 2007. Gebunden, 330 Seiten.
Dies ist die Geschichte von Eugen Althager, einem Intellektuellen und Außenseiter im Wien Anfang der dreißiger Jahre. Althager ist arbeitslos, und wir erleben seinen Kampf und seinen Abstieg – zusammen mit dem Verfall der bürgerlichen Kultur in Österreich. Denn die soziale und politische Lage ist äußerst gespannt: Ein Generalstreik bricht unter den Waffen der Staatsgewalt zusammen, jüdische Mitbürger werden auf offener Straße drangsaliert.Ein äußerst farbiges, gedankenreiches und künstlerisch durchgearbeitetes Werk: voller Eindrücke aus den großen Caféhäusern Wiens, mit Großstadtszenen ... mehr lesen Rezension lesen
Göttingen: Wallstein Verlag 2007. Gebunden, 950 Seiten.
Herausgegeben von John Klapper.Das ehrgeizige und vielschichtige opus magnum von Stefan Andres in der erstmals veröffentlichten Fassung letzter Hand.Bei ihrem ersten Erscheinen (1949-1959) wirkte diese ursprünglich mehr als 2000 Seiten umfassende Romantrilogie mit ihrer Figurenvielfalt und ihrer weitverzweigten Handlung wie ein Fremdkörper in einer literarischen Nachkriegslandschaft, die von kurzen, in einfachem Duktus geschriebenen Erzählungen beherrscht war: Während des Krieges als allegorische Darstellung der NS-Herrschaft begonnen, hatte sich dieses Werk, an dem Stefan Andres fast ... mehr lesen
Frankfurt/M.: Suhrkamp 2007. Gebunden, 274 Seiten.
Am 21. August 1984 wurde die »Erregung«, so die von Thomas Bernhard gewählte Gattungsbezeichnung für seinen Roman Holzfällen, vom Suhrkamp Verlag an die Buchhandlungen ausgeliefert. 10 Tage später ging beim Wiener Landgericht der Eilantrag auf die Beschlagnahme des Buches ein, da es Persönlichkeitsrechte verletze. Eine Richterin gab dem Antrag statt, so daß der Roman aus sämtlichen österreichischen Buchhandlungen entfernt wurde. Diese Erregung um seine Erregung bildete einen Grund, warum Bernhard in seinem Testament sich jede Verbindung mit dem österreichischen Staat verbat. Die vorliegende ... mehr lesen
Frankfurt/M.: Suhrkamp 2007. Gebunden, 360 Seiten.
In Band 18 der Werkausgabe erscheinen drei Theaterstücke, die Thomas Bernhard Ende der siebziger Jahre geschrieben hat. Mit ihnen wurde erneut der Rang dieses Autors deutlich. Warum faszinieren seine Stücke Darsteller, Regisseure und Publikum? Da ist einmal die Sprache. Rhythmus und Tonart schaffen eine wunderbare Musikalität. Damit ist zugleich eine Voraussetzung für das Inhaltliche seiner Stücke genannt. Bernhards Sprache fordert den variationsreichen Monolog und damit die ungewöhnliche, fast monströse Persönlichkeit. Das Leben hat sie ins manische Reflektieren getrieben: über die ... mehr lesen
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