Deutsche Verlags-Anstalt, München 2005. Gebunden , 152 Seiten.
Aus dem Amerikanischen von Jörg Krisman. Mit einem Vorwort von Umberto Eco. Es war ein großes persönliches Anliegen des berühmten Comic-Zeichners Will Eisner, mit seinen Mitteln die Wahrheit über eine Lüge zu erzählen, die seit mehr als hundert Jahren Haß in den Köpfen sät. Die sogenannten "Protokolle der Weisen von Zion", fabriziert möglicherweise im Auftrag des russischen Geheimdienstes Ende des 19. Jahrhunderts, sollen die vermeintlichen "Machenschaften" der Juden zur Beherrschung der Welt belegen und waren zunächst zur Verleumdung der Reformer im zaristischen Rußland gedacht. Eisner ... mehr lesen
Ehapa, Köln 2005. Gebunden , 128 Seiten.
Es ist die Geschichte eines Triumphes - wie Menschen, denen man alles geraubt hat, sich über den Schrecken und die Erniedrigung ihrer Existenz in einem letzten Akt des Widerstandes und der Menschlichkeit aufbäumen, sich gegen ihre Unterdrücker auflehnen und so den Aufstand im Warschauer Ghetto im Jahre 1943 einleiten.
Edition Moderne, Zürich 2004. Gebunden , 160 Seiten.
"Persepolis" ist eines der aufsehenerregendsten Comicprojekte der letzten Zeit. Die 33-jährige Iranerin Marjane Satrapi emigrierte nach Frankreich und wurde dort immer wieder mit Vorurteilen über ihre Heimat konfrontiert. Sie entschloss sich, Geschichte und Gegenwart des Iran in Comicform zu erzählen. Aus der Perspektive eines kleinen Mädchens erfährt man im vorliegenden ersten deutschen Band, der den ersten und zweiten französischen umfasst, Erhellendes über die islamische Revolution von 1979 und den Krieg mit dem Irak – und zwar in einer einfachen, aber effektiven Bildsprache."Persepolis" ... mehr lesen
Edition Moderne, Zürich 2004. Gebunden , 192 Seiten.
Ohne Integrität gegenüber sich selbst gibt es keine gesellschaftliche Integration! Sagt sich Marjane in Wien, wo sie von ihren Eltern am Ende des ersten Bandes hingeschickt wurde, um dem iranisch-irakischen Krieg zu entkommen. Doch nach vier Jahren Zerrissenheit zwischen Heimweh und europäischer Jugendkultur kehrt sie nach Teheran zurück, nachdem sie die letzten drei Monate in Wien als Obdachlose verbracht hatte. Doch im Iran gilt sie nun als dekadent und wird mit den täglichen Widerwärtigkeiten des islamischen Regimes konfrontiert. So beschliesst sie, nachdem sie Kunst studiert hatte und ... mehr lesen
edition moderne, Zürich 2002. Gebunden, 80 Seiten.
März, 1871. Der Deutsch-Französische Krieg ist im Vormonat mit einer Niederlage der Franzosen zu Ende gegangen. Im allgemeinen Tohuwabohu versuchen die Communards von Paris die Verwirklichung des Sozialismus. Eine drei Monate dauernde Revoltution bricht aus. Und selbstverständlich gehören die Kanonen auf dem Montmartre der Kommune und nicht etwa der französischen Armee oder etwa gar Bismarck. Hier beginnt der Roman von Jean Vautrin und dessen Comic-Umsetzung von Tardi. Ein spannendes Geflecht von Fakten und Fiction, in welchem so zwielichtige Gestalten wie der Intrigant Grondin ihr Unwesen ... mehr lesen
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