Frankfurt/M.: Suhrkamp 2007. Gebunden, 274 Seiten.
Am 21. August 1984 wurde die »Erregung«, so die von Thomas Bernhard gewählte Gattungsbezeichnung für seinen Roman Holzfällen, vom Suhrkamp Verlag an die Buchhandlungen ausgeliefert. 10 Tage später ging beim Wiener Landgericht der Eilantrag auf die Beschlagnahme des Buches ein, da es Persönlichkeitsrechte verletze. Eine Richterin gab dem Antrag statt, so daß der Roman aus sämtlichen österreichischen Buchhandlungen entfernt wurde. Diese Erregung um seine Erregung bildete einen Grund, warum Bernhard in seinem Testament sich jede Verbindung mit dem österreichischen Staat verbat. Die vorliegende ... mehr lesen
Frankfurt/M.: Suhrkamp 2007. Gebunden, 360 Seiten.
In Band 18 der Werkausgabe erscheinen drei Theaterstücke, die Thomas Bernhard Ende der siebziger Jahre geschrieben hat. Mit ihnen wurde erneut der Rang dieses Autors deutlich. Warum faszinieren seine Stücke Darsteller, Regisseure und Publikum? Da ist einmal die Sprache. Rhythmus und Tonart schaffen eine wunderbare Musikalität. Damit ist zugleich eine Voraussetzung für das Inhaltliche seiner Stücke genannt. Bernhards Sprache fordert den variationsreichen Monolog und damit die ungewöhnliche, fast monströse Persönlichkeit. Das Leben hat sie ins manische Reflektieren getrieben: über die ... mehr lesen
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